Jahreshauptversammlung bei der VVN-BdA

Der Vorstand der VVN-BdA (von links:) Fritz Reidenbach, Joachim Krauß, Susanne Wenz, Klaus Dollmann (nicht im Bild: Dr. Egon Knapp und Helmut Ciesla)

Jahreshauptversammlung bei der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten). Eindeutig wurden die Mitglieder des Vorstandes bestätigt. Um den weiteren Aktivitäten Rechnung zu tragen, wurde das Leitungsteam ergänzt.

Die Songruppe „Trotz alledem“ eröffnet der Versammlung mit antifaschistischen Liedern. Im ausführlichen Rechenschaftsbericht wurde deutlich, dass die Aktivitäten der VVN-BdA so wichtig sind wie bei Ihrer Gründung vor 70 Jahren. Gegründet als Selbsthilfeorganisation, um die Opfer des Faschismus bei der Wiedergutmachung zu unterstützen und zur Umsetzung des Schwurs von Buchenwald:

„Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!
Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“ sind die Aufgaben gerade in einer Zeit der Erstarkung des Populismus und Faschismus wichtiger denn je.

Der Bericht der Landesgeschäftsführerin Janka Kluge zeigte die Aktivitäten auf Länderebene und berichtet auch von den Untersuchungsausschüssen im Zusammenhang mit dem Nationalsozialistischen Untergrund.

Den Mitgliedern und Gästen aus Gewerkschaften und vom Arbeitskreis Justiz wurden die fürs kommende Jahr geplanten Aktionen vorgestellt. Neben den zahlreichen Gedenktagen wie z.B für die Lechleitergruppe am 15. September, werden in Zusammenarbeit mit der Abendakademie und dem Arbeitskreis Justiz weiter die Stadtführungen veranstaltet. Mit Spannung wird der Aufbau des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus im Marchivum verfolgt. Dabei wird sich sie VVN aktiv beteiligen.

Nach ausführlichen Diskussionen wurde die Versammlung mit dem traditionellen Lied der Moorsoldaten beendet.

(VVN-BdA KV Mannheim)