Klagen des Einzelhandels auf den Planken wegen hoher Verluste durch Baustellen

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“Jammern gehört zum Geschäft”, könnte man die Klagen abtun. Doch die Riesenbaustelle Planken hat natürlich die Besucherfrequenz erheblich reduziert und zu Einnahmeeinbrüchen geführt. Es kam schon zu Entlassungen. Die leidtragenden sind vor allem die inhabergeführten Geschäfte. Weil die Planken nicht zu einer Kette von Kettenläden verkommen soll, unterstützt DIE LINKE die Forderung der mittelständischen Händler*innen. Klar ist der Internethandel das Hauptproblem. Aber zusätzliche Schwächung durch die notwendigen öffentlichen Baumaßnahmen darf nicht zum Untergang mancher inhabergeführten Läden führen. Das muss geprüft und ggf. mit Hilfsmaßnahmen hinterlegt werden. Da steht DIE LINKE zum Mittelstand. Der City-Handel ist einfach ein großer Wirtschafts- und Arbeitsplätzefaktor. Die Billigketten mit ihren schändlichen Arbeitsbedingungen dürfen sich nicht noch weiter ausbreiten. Der mittelständische Handel hält übrigens auch nichts von den Sonntagsöffnungen, die nicht viel bringen aber das Personal strapazieren.  Das sehen die Gewerkschaften und Kirchen ebenso. (tht)