Wer braucht wozu die LOK?

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5 Antworten

  1. Steven Kunz sagt:

    Bliebe noch folgendes anzumerken:
    Das Personaltableau der LOK bedient mehrere Ebenen “Unzufriedener”. Ursel Risch kämpft unter dem Motto “Stadtverdichtung ist Stadtvernichtung”. Karlheinz Paskuda ist da schon vielschichtiger. Er kämpft für Stadtverdichtung, siehe LOK-Thesenpapier zum Wohnungsbau, und gegen Stadtverdichtung, siehe auf seiner Facbookseite, z. B. zu T 4 / T 5. Beide Personen eint hierbei aber trotzdem eines, nämlich dass ihre Vorschläge zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums in nennenswetem Umfang nichts bringen (Paskuda), oder sie geradezu ablehnen (Risch). Und dann gibt es da noch Herrn Sommer. Er war der Liebling der Bürgerinitiativenleute während des OB-Wahlkampfs 2015. Auf einer Podiumsdiskussion, veranstaltet von der FDP, zu der er neben den anderen drei Kandidaten eingeladen war, versprach er der oben genannten Klientel alles, was sie hören wollte. Und wenn es sich auch diametral widersprach oder erkennbar kompletter Unsinn war (wenn gewünscht, werden Beispiele nachgeliefert). Im Übrigen beweisen wiederum Leute wie Frau Risch gerne auch einmal, dass Demokratie nur das ist, was sie dafür halten. Immerhin ist Frau Risch eine begeisterte Anhängerin der These, dass es rechtswidrig war, dass EU-Ausländer am Bürgerentscheid zur BUGA teilnehmen durften. So kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier Methoden der politischen Arbeit angewendet werden, die von Seriosität sehr weit entfernt sind. Statt Analyse, erleben wir Alarmismus und Oberflächlichkeit. Das können sich aber nur Leute leisten, die für ihre kruden Thesen und Vorschläge nie wirklich in Verantwortung genommen werden.

  2. Klaus Brückner sagt:

    Sehr geehrter Herr Trüper !

    In Ihrem Kommentar “Wer braucht wozu die LOK” zitieren Sie im Zusammenhang mit dem Uniklinikum auch einen Kommentar von mir im Morgen Web. Ich gestatte mir dazu meinerseits einige Bemerkungen zu Ihren Feststellungen. Für Sie sind die Probleme des Uniklinikums das Ergebnis langer kapitalistischer Misswirtschaft. Sie kritisieren in diesem Zusammenhang die Personalisierung des Problems. Das setzt wiederum mich in Erstaunen. Welchen Sinn und welche Aufgabe hat dann die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat mit unserem OB an der Spitze? Wenn beide völlig schuldlos sind und keine Verantwortung tragen, kann man auf beide verzichten und viel Geld sparen. Ihre Analyse ist wieder einmal sehr einfach gestrickt und wird der Wahrheit im Interesse von uns Bürgern nicht gerecht.Zugegeben fast alle Kliniken in Deutschland haben ähnliche Probleme aber nur wenige Probleme in dieser Dimension. Sind Sie sich darüber im Klaren, dass das Klinikum und mit ihm Arbeitsplätze von fast 5000 Beschäftigten ernsthaft in Gefahr sind! Finden Sie es in dieser Situation tatsächlich angemessen, den Mantel des Schweigens über die Vorgänge und die Verantwortlichkeiten im Klinikum zu hängen. Das kann nicht Ihr Ernst sein. Was wir brauchen ist absolute Transparenz und ehrliche Aufarbeitung. Ich will mir gar nicht ausmalen welches politische Spektakel Sie veranstalten würden und zwar zu recht wenn der Vorsitzende des Aufsichtsrates von der CDU oder der FDP wäre. Vor wenigen Monaten hat die SPD- Fraktion dem früheren Geschäftsführer in einer besonderen Erklärung für seine “verdienstvolle Arbeit” im Klinikum gedankt. inzwischen wird eine Anklage gegen den selben Geschäftsführer vorbereitet. Ist das für Sie der rechte Weg? Ich denke mit Ihren Ausführungen zu meinem Kommentar haben Sie zum wiederholten Male erkennen lassen, dass Sie und mit Ihnen die Linke ein treuer Vasall unseres OBs und Teil des Systems Peter Kurz “Geben und Nehmen” sind. Damit werden Sie Ihrer politischen Verantwortung in einer Demokratie noch nicht in Ansätzen gerecht. Auch Sie und mit Ihnen die meisten Parteien im Stadtparlament müssen endlich erkennen, dass Sie Erfüllungsgehilfen von uns Bürgern sind und nicht umgekehrt wir Bürger für die Politiker da sind. In diesem Tatbestand liegt die Hauptursache der Abkehr vieler Bürger von den etablierten Parteien und der Zuwendung zur AfD. Die etablierten Parteien haben sich meilenweit von den Problemen und Realitäten der Bürger entfernt. Darauf reagieren viele Bürger mit Wahlabstinenz oder gar mit Zuwendung zu radikalen Parteien wie die AfD. Wenn das politische Establishment in Mannheim das nicht erkennt, wird die AfD ihren Wahlerfolg bei der Landtagswahl bei der nächsten Wahl noch verdoppeln. Und das wäre dann tatsächlich der demokratische Supergau!

  3. Klaus Brückner sagt:

    Sehr geehrter Herr Kunz!

    Ihren Kommentar “Wer braucht wozu die LOK” muss man nicht kommentieren. Sie wissen, dass ich keiner Ihrer Ansichten teile. Sie sollten aber bei der Wahrheit bleiben. Wie ich Ihnen schon mehrfach erklärt habe, gibt es auch in einer BI Mehrheits-entscheidungen. Unsere BI hat sich mehrheitlich dafür entschieden, die Verfassungsmäßigkeit der Teilnahme von EU-Bürgern bei Bürgerentscheiden, ich wiederhole noch einmal ausdrücklich bei Bürgerentscheiden und nicht bei Wahlen , überprüfen zu lassen. Das ist das ausdrückliche Recht jedes Staatsbürgers. Und nach meiner Meinung gibt es tatsächlich einige Argumente, die gegen eine Teilnahme von EU – Ausländern bei Bürgerentscheiden sprechen. Ich war deshalb wie die Mehrheit in unserer BI für die Überprüfung. Ich wiederhole aber noch einmal, Frau Risch hat, und Sie wissen das ganz genau, gegen diesen Teil der Klage gestimmt. Das habe ich Ihnen schon einmal erklärt. Ich halte es deshalb für besonders unanständig, wider besseren Wissens, immer wieder zu behaupten, Frau Risch wäre besonders ausländerfeindlich und hätte deshalb diesen Teil unserer Klage mit großer Begeisterung unterstützt. Nebenbei auch das noch einmal zu Ihrer Information, in unserer BI gibt es keine Ausländerfeindlichkeit und auch keine Nähe zu irgendwelchen rechtsradikalen Positionen. Wir sind überzeugte Demokraten, die nur mit demokratischen Mittel für un sere Überzeugungen kämpfen.

  4. Steven Kunz sagt:

    Sehr geehrter Herr Brückner,
    Ihre Erklärungen gehen regelmäßig an den Problemen vorbei, um die es jeweils geht. Und offensichtlich können Sie noch nicht einmal das erfassen, was Leute schreiben, deren Meinung Ihnen nicht passt. Ich habe nicht geschrieben, dass Frau Risch ausländerfeindlich ist. Ich weiß, dass sie das nicht ist. Ich habe geschrieben, dass sie eine begeisterte Anhängerin der These ist, dass EU-Ausländer nicht am Bürgerentscheid hätten teilnehmen dürfen. Das kann ich auch beweisen: Unter einem Artikel zur BUGA/Bürgerentscheid des MM/morgenweb hat Frau Risch am 24. Oktober 2013, um 14:29, diese steile These nicht nur vehement verteidigt, sondern den Sachverhalt auch noch so dargestellt, als wäre das bereits die unumstößliche Wahrheit. Nachdem Sie und ihre Freunde schon vor über einem halben Jahr beim Verwaltungsgericht Karlsruhe krachend mit euerem Anliegen gescheitert seid, hört man auch nichts mehr davon, dass ihr nun beim zuständigen Regierungspräsidium weiter macht. Ihr Geschreibsel, Herr Brückner, ist einfach nur peinlich.
    Steven Kunz

  5. Klaus Brückner sagt:

    Sehr geehrter Herr Kunz,
    mit Ihnen zu diskutieren ist schwierig und macht noch weniger Spaß, Sie finden meine Kommentare peinlich. Naja auf diesem Niveau möchte ich mich mit Ihnen nicht auseinandersetzen. In Ermangelung irgendwelcher Argumenten greifen zum Instrument der persönlichen Beleidigung. Für mich der absolute intellektuelle Offenbarungseid. Wer wie Sie bedingungslos eine OB unterstützt, der für die Zerstörung letzter Reste von Natur in der Innenstadt, für die Zerstörung letzter Naturrefugien in Mannheim ( Au, Offizierssiedlung etc. ) und vieler anderer Skandale in Mannheim ( Klinikum) um einige Beispiele zu nennen verantwortlich ist, verliert jeden Rest von Glaubwürdigkeit. Damit erübrigt sich jede weiter Diskussion..

    K.Brückner

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